Details

Zurück

von König-Weber

Deutschland wählt. Und wir auch!

Mehr Bilder

Im Unterricht erfuhren die Kinder dann, was Demokratie  außer den demokratischen Wahlen ausmacht: Menschenrechte, Meinungsfreiheit, Gewaltenteilung, Toleranz, Teilhabe … .

Aber wie sollte eine Abstimmung laufen, bei der alle Bürger Deutschlands gefragt wurden? Mit Handzeichen? Mit  Stimmabgabe über einen Wahlzettel?  Als Nächstes  erarbeiteten die Kinder, wie eine Wahl abläuft und welche Wahlgrundsätze in einer Demokratie gelten.

Aber wer stand zur Wahl? Die Kinder überlegten, was sie sich für die Schule wünschten. Kinder. Diejenigen, die den gleichen Wunsch hatten, fanden sich zusammen und gründeten eine Partei. Es wurde ein Parteiname und-logo entwickelt, ein Parteiprogramm geschrieben und ein Werbeplakat entworfen.  Dann stellten sich die Parteien den anderen Kindern vor.

Am Donnerstag vor Karneval war es dann soweit: Die Kinder gingen mit ihrer Wahlbenachrichtigung zum Wahlbüro, in dem sie vom Wahlvorstand freundlich empfangen wurden. Nachdem sich jedes Kind mit seinem (selbstgemachten) Personalausweis ausgewiesen hatte, bekam es den Stimmzettel ausgehändigt. In der Wahlkabine durfte dann das Kreuz gemacht werden – ganz geheim natürlich! Nachdem alle Wahlzettel in die  versiegelte Wahlurne geworfen wurden, wurde es spannend.

Der Wahlvorstand zog sich zurück und zählte die Stimmen aus. Mit 9 von 22 Stimmen hatte die FSW-Partei gewonnen – deren Jubel war groß! Ihr Wahlversprechen – freie Sitzplatzwahl für alle – konnten sie aber nur in Absprache mit ihrer Klassenlehrerin, Frau König-Weber, umsetzen. Leider aber nur für drei Tage in der kommenden Woche. (-:

Der Eindruck, den diese Unterrichtsreihe hinterließ, war äußerst positiv und wird hoffentlich für viele Jahre nachwirken!

„Ich fand es fantastisch, Teil einer Wahl zu sein und zu wählen. Es war ein super Erlebnis!“

„Wie die Großen wählen zu können,  war sehr cool und ich fand es spannend, wer gewonnen hat.“

„Ich fand es toll, weil ich jetzt weiß, wie es aussieht, wenn ich größer bin.“

„In der Wahlkabine hat es sich fantastisch angefühlt.“

Zurück